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Feinstoffliche Welten  ·  06.07.2026

Die Kunst des Wahrnehmens

Die Kunst der erweiterten Wahrnehmung

Baumwesen Bär
Bild:Eveline de Bruin pixabay.com

Viele Menschen wünschen sich, die Natur wieder tiefer wahrzunehmen. Sie sehnen sich nach Ruhe, Verbundenheit und echten Begegnungen.

 

Doch oft versuchen wir, Wahrnehmung zu "machen". Dabei entsteht sie meist dann, wenn wir bestimmte innere Haltungen einnehmen: langsamer werden, neugierig sein, Erwartungen loslassen und der eigenen Wahrnehmung vertrauen.

 

Genau diese Haltungen möchte ich hier mit dir teilen.

 

Fast jeder Mensch kennt Situationen wie diese:

  • Wir betreten einen Raum und spüren sofort eine bestimmte Stimmung
  • Wir fühlen uns  in einem Waldstück sofort zu Hause und in einem anderen unwohl.
  • Wir  begegnen einem Baum und bleiben plötzlich stehen, ohne genau zu wissen warum.
  • Wir sehen einen Sonnenuntergang und sind tief berührt.

Was wäre, wenn unsere Wahrnehmung viel feiner ist, als wir gemein hin denken?

Was wäre wenn wir viel mehr wahrnehmen als uns bisher bewusst ist ? und wie könne wir diese erweiterte Wahrnehmung herbei führen.

Wir können Wahrnehmung nicht machen

doch wir können günstige Bedingungen schaffen, damit wir mehr wahrnehmen als üblich.

Dabei spielt unsere innere Haltung eine große Rolle.

 

Als Grundlage brauchen wir wieder die Offenheit und den Entdeckergeist  eines Kindes. Kleine Kinder sind noch nicht von ihrem angelernten Wissen geleitet, sondern von der Lust die Welt zu entdecken. Ihre Wahrnehmung ist unvoreingenommen und nicht durch Urteile und Bewertungen eingeschränkt. Sie denken nicht in Kategorien wie schön oder häßlich, gut oder böse. Daher können sie sich an allem möglichen erfreuen, solange sie es erforschen dürfen. Mit dieser Grundhaltung in der Natur unterwegs sein, ändert unsere Perspektive unmittelbar. Wir merken wie sich Welten über Welten auftun.  Auf kleinstem Raum können wir unzählige Pflanzen sehen, mit ihren unterschiedlichen Blattformen, Farben und Grüntönen. Dazu kommen die Bewegung des Windes, die Düfte der Blüten, das Rauschen der Blätter. Wo wir vorher "nur"  Gras vermutet haben oder sogar "Unkraut" sahen, tauchen wir jetzt in eine unendliche Vielfalt ein.  

 

Begegne jedem Baum, jeder Pflanze und jedem Ort so, als würdest du ihm zum ersten Mal begegnen.

Nicht mit dem Wunsch, etwas Bestimmtes zu erleben, sondern mit ehrlicher Neugier.


Dabei kannst du dir folgende Fragen stellen:
•    Wie wirkt dieser Ort auf mich? 
•    Was fällt mir auf?
•    Was verändert sich, wenn ich still werde?
•    Was berührt mich?


Es geht dabei nicht darum, etwas zu beweisen oder das "richtige" wahrzunehmen.

Es geht darum, wieder staunen zu können.


Staunen öffnet unser Herz. Neugier öffnet unseren Geist. Beides zusammen lässt unsere Wahrnehmung weiter werden.

 

Wahrnehmung beginnt dort, wo das Wissen für einen Moment in den Hintergrund tritt.

 

Deswegen werde ich in diesem Beitrag nicht viel Wissen über die Natur vermitteln, sondern dir erzählen was es braucht, damit sich deine eigene Wahrnehmung  öffnen kann.
Denn nicht das Wissen öffnet die Wahrnehmung – sondern das Staunen.

 

Wie kommen wir zu dieser Offenheit, zu diesem Staunen?

 

1.Aus dem Alltagsmodus aussteigen 

 

Unser Alltag ist meist stark vom Denken geprägt. Wir analysieren, vergleichen und bewerten ständig. Das ist im Alltag hilfreich, kann aber unsere unmittelbare Wahrnehmung einschränken.
Für die Begegnung mit der Natur üben wir deshalb einen anderen Modus: Wir nehmen wahr, ohne sofort zu interpretieren. Wir sehen, hören, spüren und fühlen zunächst einfach das, was sich zeigt.


2. Im Körper ankommen
Unsere Aufmerksamkeit befindet sich oft im Kopf. Doch Wahrnehmung geschieht weniger über das Denken, sondern u. a. auch über den Körper. 
Schon ganz einfach über unsere Sinne 
•    sehen 
•    hören 
•    riechen 
•    schmecken 
Doch auch über Spüren
Unsere Faszien stellen ein großes Sinnesorgan dar. Sie reagieren auf feine Reize und tragen zu unserer Wahrnehmung bei. Achte deshalb darauf, wie sich dein Körper anfühlt: Wo wird es warm oder kühl? Wo entsteht Weite, Enge, Kribbeln oder Ruhe? Welche Gefühle tauchen in dir auf?
Je mehr wir im Körper ankommen, desto feiner können wir unsere Umgebung wahrnehmen.
Vertraue alle deinen Sinnen.

3. Die Seele einladen
Viele Menschen erleben, dass ihre Wahrnehmung tiefer wird, wenn sie sich bewusst mit ihrer Seele oder ihrem inneren Wesen verbinden. Im Alltag kann sich die Seele zurück ziehen aus dem Körper, auf andere Ebenen wo sie sich mehr zuhause fühlt. Es kann hilfreich sein deine Seele einzuladen, sich mehr in deinem Körper auszubreiten. Du kannst diese Einladung laut oder leise für dich aussprechen.  
Nimm wahr wie deine Seele deinen ganzen Körper erfüllt. Vielleicht bemerkst du einen Unterschied Aus dieser inneren Präsenz heraus fällt es oft leichter, sich auch für die feinen Ebenen der Natur zu öffnen.

4. Entschleunigen
Je langsamer wir werden, desto mehr können wir wahrnehmen.
Deshalb bewegen wir uns bewusst langsam auf einen Baum, eine Pflanze oder einen Ort zu. Wir bleiben immer wieder stehen und lauschen nach innen und außen.
Oft zeigen sich die feinsten Eindrücke erst in der Stille.

5. Erwartungen loslassen
Der Wunsch, etwas Besonderes erleben zu müssen, erzeugt oft unbewusst Druck.
Dieser Druck kann unsere Wahrnehmung eher einschränken als erweitern.
Es gibt heute nichts zu erreichen und nichts zu beweisen. Alles, was du wahrnimmst oder auch nicht wahrnimmst, ist willkommen.

6. Der eigenen Wahrnehmung vertrauen
Jeder Mensch nimmt anders wahr.
Im Alltag einigen wir uns auf eine gemeinsame Wirklichkeit. Für diese Erfahrung darf jedoch auch deine ganz persönliche Wahrnehmung Raum bekommen.
Es gibt dabei kein richtig oder falsch.
Vielleicht entstehen Bilder, Gefühle, Worte, Farben, Körperempfindungen oder innere Eindrücke. Auch deine Vorstellungskraft /Fantasie, kann dabei eine wichtige Brücke sein.
Beobachte einfach, was auftaucht, ohne es sofort zu bewerten.

7. Offen und empfänglich sein
Je offener wir werden, desto mehr können wir die Atmosphäre eines Ortes wahrnehmen.
Dabei können unterschiedliche Gefühle auftauchen: Freude, Staunen, Berührtsein, Frieden oder auch Traurigkeit.
Vielleicht werden Erinnerungen wach oder etwas in dir wird bewegt.
Alles darf da sein.

8. Dich einlassen
Wahrnehmung lässt sich nicht erzwingen.
Je mehr wir erlauben, uns auf den Moment einzulassen,

desto tiefer kann die Erfahrung werden.
Manchmal gelingt das leicht, manchmal weniger.

Beides ist vollkommen in Ordnung.
Jede Begegnung mit der Natur ist einzigartig.

Wenn dich diese Herangehensweise anspricht kannst du sie in meinen Naturworkshops und auch in Einzelsessions erleben. 

 

Aktuelle Termine

 

Naturwesen wahrnehmen am 18.7.2026 

Naturwesen finden wir überall in der Natur.

Jede Pflanze, jeder Baum ist verbunden mit einem Naturwesen.

Es ist die Seelenebene des Baumes, der Pflanze.

Aus schamanischer Sicht ist alles beseelt und in der Natur können wir diese Beseelung, am leichtesten bemerken.

 

Die Kraft der Bäume am 15.8.2026

Wenn wir entschleunigen und uns tiefer einlassen auf unsere Körperwahrnehmung und das Spüren von Energie, können wir Natur und Bäume auf eine umfassendere Art wahrnehmen. Wir sehen und fühlen sie mit unseren feineren Sinnen.

Wir suchen verschiedene einheimische Bäume auf, nehmen auf achtsame Art Kontakt auf und lassen uns auf ihre jeweilige Energie, ihre Botschaften und ihre Kräfte ein.

zu den Workshops

Seelenbegleitung in und mit der Natur

Jede Einzelbegleitung in der Natur, ist so individuell wie der Mensch, der daran teilnimmt.
Die Natur begegnet uns genau mit dem, was im jeweiligen Moment gesehen,
gefühlt oder erkannt werden möchte.

Durch achtsame Wahrnehmung, geführte Meditation und die lebendige Begegnung mit der Natur entsteht ein Raum, in dem du dich tiefer mit deiner inneren Weisheit, deinem Körper und deiner Seele verbinden kannst

Im Dialog mit der Natur begegnen wir dem Baum, der sich als Begleiter für deinen aktuellen Lebensprozess zeigt. Seine Präsenz, Symbolik und Kraft können neue Perspektiven eröffnen und dich über das Coaching hinaus begleiten. 

zur Natureinzelbegleitung
tagPlaceholderTags: Natur, Naturwesen, Elementarwesen, Bewusstsein, Anderswelt, Naturseminare, Baumworkshop, Wahrnehmung

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Mobil:  017647159456
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